Geschafft: Theaterpremiere ein Leipzig
Unendliche Proben, blanke Nerven, schmerzende Knie, unglaublicher Presserummel… Und dann war es soweit: letzten Donnerstag (15.10.09) stand ich auf der Bühne des ausverkauften Centraltheaters Leipzig für die Premiere von Büchner/Leipzig/Revolte (http://www.centraltheater-leipzig.de/centraltheater/programm/centraltheater/inszenierung/aktuell/buechnerleipzigrevolte/). Im dritten Teil der Inszenierung von Thomas Thieme durfte ich den Woyzeck darstellen. Eine große Ehre und eine noch größere Herausforderung. Natürlich in meiner Muttersprache Hessisch, da Woyzeck ja Hesse ist und Büchner mit dem Dialekt den niederen Stand kennzeichnet. Wenn ich mir die Kritiken so anschaue, dann merke ich schon, dass man mir das eigentlich gar nicht zugetraut hat. Insgesamt sind die Kritiker über die ganze Inszenierung sehr geteilter Meinung, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Ich möchte mich an dieser Stelle auf jeden Fall beim hervorragendem Ensemble bedanken und ich bin unendlich stolz, dass mir Thomas Thieme und der Intendant Sebastian Hartman diese wunderbare Chance geben. Meine Kollegen standen immer hinter mir und ohne sie wäre es auch nie gegangen. Und natürlich auch nicht ohne meine Familie, die mir den Rücken gestärkt und freigehalten hat.
Hier findet Ihr ein paar Pressestimmen- und -artikel:
Büchnerrezension MDF Figaro vom 16.10.09
Welt Online http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4876679/Ex-Fussballer-Hartwig-als-Woyzeck-in-Leipzig.html
Hamburger Abendblatt http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1233870/Die-Kraft-eines-Stieres-die-Seele-eines-kleinen-Jungen.html
Der Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Jimmy-Hartwig;art133,2924671#kommentare
Zum Thema Unterwäsche wollte ich noch anmerken, dass ich hoffe, dass sich die Frauen dafür auch heute noch dafür interessieren, wie ich darin aussehe (http://www.bild.de/BILD/regional/leipzig/aktuell/2009/10/17/jimmy-hartwig/theater-premiere-in-unterwaesche.html). Ich habe mich auf jeden Fall nicht unwohl darin gefühlt, denn das gehört einfach zum Schauspielerleben und es wird auch dem Stück nicht gerecht, es in der Überschrift zu erwähnen.
Euer Jimmy
Dieser Eintrag wurde am 20.10.2009 um 11:56 verfasst und befindet sich in Entertainment. Sie können alle Antworten zu diesem Eintrag über den Feed RSS 2.0 mitverfolgen. Hinterlassen Sie eine Antwort oder einen Trackback-Link zu Ihrer eigenen Homepage.